Aktien sind Wertpapiere, die von Unternehmen herausgegeben werden. Die Anleger (Aktionäre) können diese an der Börse zum aktuellen Kurs kaufen und verkaufen. Durch den Verkauf der Aktien erhalten die herausgebenden Unternehmen Eigenkapital für geplante Investitionen, zum Beispiel Erweiterungsinvestitionen.
Eine Aktie ist ein Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Wenn Anleger Aktien kaufen, erhalten sie somit Unternehmensanteile und zugleich Mitsprache- und Vermögensrechte am Unternehmen. Der zukünftige Wert der Aktien hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung des herausgebenden Unternehmens ab. Das kann für die Aktionäre positive als auch negative Konsequenzen haben:
Der Gewinn aus Dividenden oder dem Verkauf von Aktien muss versteuert werden. Die Steuer wird dabei direkt vom Broker oder einer Depotbank abgeführt, bevor das Geld auf dem Verrechnungskonto landet. Die Anleger müssen sich somit nicht selbst darum kümmern.
Als Privatanleger kann man nicht einfach an der Börse teilnehmen. Private Aktionäre benötigen ein Aktiendepot und einen Broker. Der Broker tätigt die Käufe und Verkäufe im Auftrag des privaten Anlegers und dient somit als Mittelsmann zwischen Aktionär und Börse.
Das Aktiendepot dient als virtueller Lagerort für die gekauften Wertpapiere. An das Depot sind in der Regel ein Verrechnungskonto und ein Girokonto geknüpft. Ein Verrechnungskonto erfasst die Buchungen temporär und muss mittels Girokonto ausgeglichen werden. Das Aktiendepot und die Leistungen des Brokers sind mit Gebühren verbunden, die je nach Anbieter variieren. Es gibt viele verschiedene Anbieter, unter anderem auch kostenlose Depots, weshalb sich ein Depot-Vergleich lohnt.
Hier gibt’s mehr zum Thema: Aktien für Anfänger.
Bitte beachten Sie den Disclaimer und dass dieses Finanzlexikon auf keinen Fall das Gespräch mit einem qualifizierten Finanz-/ Anlageberater ersetzen kann!