Die Konjunktur beschreibt die gesamtwirtschaftliche Situation einer Volkswirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt, das Preisniveau und das Zinsniveau sind dabei die wichtigsten Indikatoren, um die Wirtschaftskraft einzuschätzen.
Die gesamtwirtschaftliche Lage wird in einem Konjunkturzyklus dargestellt und besteht aus den folgenden 4 Konjunkturphasen:
Der Konjunkturzyklus und der Preiszyklus stehen im Zusammenhang mit dem Aktienzyklus. Jedoch ist der Aktienindex einer der wichtigsten Frühindikatoren, um Prognosen für das zukünftige Wirtschaftswachstum abzugeben. Gefolgt vom Konjunkturzyklus und dem Zinszyklus (mit zeitlichem Abstand).
Beispiel: Der Aktienmarkt in wirtschaftlicher Hochkonjunktur.
In der Hochkonjunktur hat die Volkswirtschaft ihre besten Zeiten. Das Lohnniveau, das Preisniveau und das Nachfrageverhalten befinden sich auf dem Höchststand. Investitionen werden großzügig getätigt und es werden Kredite für Erweiterungsinvestitionen aufgenommen. Die hohe Nachfrage nach Krediten treibt auch das Zinsniveau auf die Spitze. In diesem Zusammenhang steigen auch die Kapitalmarktzinsen. Das hat zur Folge, dass Anleihen, die bereits auf dem Markt sind, Kursverluste erleiden, weil die neuen festverzinslichen Wertpapiere eine lukrativere Verzinsung bieten.
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