Die Liquidität beschreibt bei Unternehmen die finanziellen Eigenschaften. Hat ein Unternehmen genügend finanzielle Mittel, um allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, ist das Unternehmen liquide. Oft wird die Liquidität auch in Liquiditätsgraden beschrieben. Liquiditätsgrade sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen und geben Auskunft über die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen. Die Liquidität wird hierbei in 3 Liquiditätsgrade unterteilt:
An der Börse ist die Liquidität für Anleger ein wichtiger Indikator für ein Investment. Die Liquidität eines Wertpapieres sagt aus, wie schnell es an der Börse gekauft und wieder verkauft werden kann. Die Liquidität hängt von folgenden Faktoren ab:
Hohe Liquidität Aktien
Eine hohe Liquidität ist vorhanden, wenn die Wertpapiere jederzeit gekauft und gleichzeitig verkauft werden können. Es ist also genügend Angebot und Nachfrage vorhanden. Das ist bei einem vollkommenen Marktplatz der Fall. Deutschlands liquideste Aktien sind gelistet im Deutschen Aktienindex, dem DAX.
Niedrige Liquidität Aktien
Eine niedrige Liquidität oder bzw. Illiquidität gibt es bei Aktien auch. Illiquide Aktien haben höhere Transaktionskosten. Die Nachfrage nach solchen Aktien ist eher mäßig und der Kauf als auch der Verkauf nicht sofort möglich. Der Grund: Es gibt kein übereinstimmendes Nachfrage-Angebots-Verhältnis. Möchte ein Käufer eine Aktie verkaufen, gibt es oft kein passendes Gegenangebot eines interessierten Käufers.
Liquidität berechnen bei Aktien und Wertpapieren
Die Liquidität von Aktien und Wertpapieren lässt sich an der Geld Brief Spanne (Spread) erkennen. Die Geld Brief Spanne ist der Abstand zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs. Hier gilt:
Bitte beachten Sie den Disclaimer und dass dieses Finanzlexikon auf keinen Fall das Gespräch mit einem qualifizierten Finanz-/ Anlageberater ersetzen kann!