Die digitale Währung Bitcoin war die Erste seiner Art und ist gemessen an der Marktkapitalisierung die größte und durch seinen verwendeten Prof of work Algorithmus die sicherste Kryptowährung auf dem Markt. Einige wenige Staaten wie El Salvador, Central und African Republic haben den Bitcoin bereits als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert. Auch Firmen wie PayPal bieten in den USA bereits die Möglichkeit, Krypto-Transaktionen vorzunehmen und damit Produkte und Dienstleistungen zu zahlen.
Die Vorteile von BTC sind offensichtlich und werden von Nutzern dieser jungen Assetklasse sehr geschätzt. Eines der zentralen Punkte ist dabei sicher auch, der Bitcoin nicht „nachgedruckt“ werden kann, wie zum Beispiel unsere Fiat-Währung, Euro und US-Dollar. Aber neben BTC gibt es auch noch viele hunderte weitere Kryptowährungen, wie z. B. Ethereum, XRP, BNB. Der große Unterschied von BTC zu diesen anderen Kryptowährungen, sowie unserer Fiat-Währung besteht in der Begrenztheit. Während alle Währungen in ihrer Menge von einer zentralen Instanz aus dem Nichts geschaffen worden und unbegrenzt ausgeweitet werden können, so ist BTC von Beginn an auf 21 Millionen begrenzt und stellt damit automatisch ein seltenes Gut dar.
In der heutigen Zeit ist es unvorstellbar, dass der Wechselkurs einst bei 0,07 US-Dollar pro Bitcoin lag. Bis zum Jahr 2011 lag der Wechselkurs in der Regel im einstelligen Bereich. Bis heute stieg der Bitcoin Kurs teilweise auf Höchststände von 70.000 US-Dollar pro Bitcoin. Aus diesem Grund können viele Anleger heute keinen ganzen Bitcoin mehr kaufen, sondern kaufen sich Bruchteile von BTC, sogenannte Satoshi´s (nach dem Namen des BTC-Erfinders, Satoshi Nakamoto).
Angesichts der verlockenden Kurssteigerungen in kurzer Zeit sollte nicht vergessen werden, dass der Bitcoin auch starken Kursschwankungen unterliegt und es in der Vergangenheit auch extreme Tiefphasen gab. Im Gegenteil zu Gold, welches bereits einen Track Rekord von 200 Jahren vorweisen kann, existiert BTC, so wie wir es heute kennen, erst seit 2008 und ist deshalb – wie jede neue Anlageklasse – starken Schwankungen unterlegen. Im kurzfristigen Anlagebereich sind diese Schwankungen durchaus enorm und bieten viele Chancen, aber auch ebenso viele Risiken. Um dieses Risiko zu minimieren und sich diese Volatilität zunutze zu machen, ist ein DCA-Handelsansatz sowie eine längerfristige Zeitpräferenz die Grundvoraussetzung.
Der Bitcoin Kurs entsteht durch Angebot und Nachfrage auf dem freien Markt – also ohne Einfluss einer zentralen Identität, eines Unternehmens, der Zentralbank oder gar dem Staat. Der aktuelle Bitcoin Kurs ist der Gleichgewichtspreis, zu dem die meisten Käufer verkaufen und die meisten Käufer kaufen möchten. Der Bitcoin Kurs verhält sich demnach wie folgt:
Ähnlich wie bei dem Handel mit Aktien werden Käufer und Verkäufer an Börsenplätzen zusammengebracht und können somit Ihren Handel über diese abwickeln. Bekannte und sichere Börsenplätze sind z.B.
ABER ACHTUNG!!!
Liegen Deine „Coins“ (Vermögenswerte) auf der Börse, sind diese dort nicht zu 100 % sicher. Wie bei einer Bank, wo dein Bargeld liegt, musst du darauf vertrauen, dass es morgen auch noch für Dich verfügbar dort ist.
Bitcoiner sagen dazu: Not your key, not your coins. (HAST DU NICHT DIE SCHLÜSSEL, DANN HAST DU KEINE COINS)
Das bedeutet, dass der Nachweis/ Weg zu deinen Vermögenswerten auf der Blockchain durch einen Sicherheitscode (bestehend aus mindestens 24 Wörtern) gewährleistet wird. Solange die Vermögenswerte auf der Börse liegen, verwaltet somit auch der Börsenbetreiber deine Codes zu Deinen Coins. Deshalb empfiehlt es sich ab einer bestimmten Summe an Vermögenswerten (empfohlen ab ca.1000 Euro), diese selbst zu verwalten und von der Börse abzuziehen. Bei diesem Vorgang werden diese Codes auf einem Sicherungselement, auch Wallet genannt (ähnlich eines USB-Sticks) gespeichert und somit hast Du die volle und uneingeschränkte Kontrolle über Deine Vermögenswerte. Gute Wallets (Speicherlösungen) gibt es von:
Bitcoin kaufen? Diese Vorteile und Nachteile sollten Investoren kennen
Auch wenn Bitcoins eine sehr junge Anlageklasse ist, wird sie von vielen Anlegern als das „neue Gold“ (digitales Gold) angesehen. Die positive Zukunftseinschätzung der Investoren prägt den Wert des Bitcoins enorm – denn eine Währung ist immer nur etwas Wert, wenn sie akzeptiert, bzw. dieser vertraut wird. Diese Meinung herrschte in den vergangenen Jahren vorwiegend unter den Kritikern, aber auch Befürwortern von BTC.
Inzwischen haben sich aufgrund von Inflation und dem weltweiten Vertrauensverlust gegenüber des Bankensystems nicht nur kritische Privatinvestoren mehr mit BTC und der dahinter verborgenden Technologie beschäftig, sondern auch die größten Vermögensverwalter der Welt wie UBS, Goldman Sachs, Fidelity, BlackRock und die Sparkassen investieren inzwischen Teile ihrer Vermögenswerte in BTC und bieten dies ebenfalls Ihren Kunden an. Eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Thema BTC ist die Voraussetzung, um die einmaligen Chancen hinter dieser Technologie zu erkennen und zu verstehen. Der Bitcoin hat jedoch nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile:
Bitte beachten Sie den Disclaimer und dass dieses Finanzlexikon auf keinen Fall das Gespräch mit einem qualifizierten Finanz-/ Anlageberater ersetzen kann!